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Exam preparation - Prüfungsvorbereitung - Telc Deutsch B1 B2 Pflege

¿Eres enfermera o enfermero y necesitas un nivel B2 en alemán? ¿Te estás preparando para el examen telc Deutsch B1·B2 Pflege? ¿Estás hasta el gorro de academias que no te preparan individualmente ni te dan garantías? ¡Y como si no fuera bastante también te cuestan un ojo de la cara! ¿Buscas a alguien que te pueda ayudar redactando los informes de anamnese (Anamnesebogen) e historial médico (Biografieberichte)?

Tengo la respuesta a tus preguntas. Soy nativa álemana y examinadora certificada de Telc para todos los niveles como A1, A2, B1, B2, C1, C2 además de B1-B2 Pflege und Medizin. Profundizaremos en cada una de las partes del examen telc Deutsch B1·B2 Pflege. Comentaremos el contenido de la prueba oral del examen al igual que “Sprachbausteine” u otros obstáculos del examen. Se trata de clases particulares que se adaptan 100% de tus necesidades indagando cuales puden ser los puntos debiles mediante una conversación previa y así podemos acotar los objetivos didácticos.

A continuacion el blog con temarios del examen telc Deutsch B1·B2 Pflege. 

Freitag, 07 April 2017 04:21

Sprechen 6 - Telc Deutsch B1·B2 Pflege -

Teil 1 - Über Erfahrung und Meinungen sprechen

Teil 1A

Was sehen Sie auf dem Bild?

Welche Situation zeigt es?

Teil B

Das Thema ist “Altenpflege”. Erzählen Sie bitte welche Erfahrungen Sie mit diesem Thema.

 

 

http://www.deteakut.de/deteakut/unternehmen/unternehmen.php?ber=altenpflege

 

Lösungsvorschlag

Guten Morgen. Mein Name ist Natalia Blasco ich werde heute über das Thema Altenpflege sprechen. Zuerst werde ich das Bild und die Situation beschreiben und dann auf meine eigenen Erfahrungen eingehen.

Auf dem Bild sehe ich zwei Frauen, wobei es sich bei der ersten um die Krankenschwester und bei der zweiten um eine Bewohnerin eines Seniorenheims handelt. Die Krankenschwester trägt einen weißen Schwesternkittel uns ein es hängt ein Stethoskop um ihren Hals. Sie schaut die ältere Dame fröhlich und entspannt an. Die Seniorin schaut der Krankenschwester ebenfalls tief in die Augen. Es scheint als würden sich die beiden wunderbar verstehen. Die Seniorin trägt ein blaues Kleid und bekommt in gerade von der Krankenschwester den Gehstock gereicht.

Ich habe persönlich viel Erfahrungen in der Altenpflege machen können und kann sagen, dass das Wichtigste Geduld und viel viel Verständnis ist. Die älteren Menschen sind nicht immer kooperativ oder starrköpfig. Man muss sehr einfühlsam sein und sich die Zeit nehmen ihnen aufmerksam zuzuhören. Nur so kann man wirklich auf ihre Wünsche und Interessen eingehen. Viele von ihnen wollen und sollten ihre Unabhängigkeit so lange wie möglich erhalten und aus diesem Grund stellen wir ihnen Hilfsmittel zur Verfügung, die ihnen bei der Bewältigung der Alltagstätigkeiten helfen sollen. Dazu gehören zum Beispiel der Gehstock wie im Bild oder ein Rolltor, eine Duschstuhl oder eine erhöhte Sitzhilfe der Toilette. Des weiteren darf man natürlich auch den aktiven Teil der Hilfe der Krankenschwestern nicht vergessen. Das heißt, sich mit den Bewohnern unterhalten, mit ihnen spazieren gehen, sie bei der Körperpflege unterstützen usw.

Zum Schluss kann ich noch anmerken, dass mir persönlich die Arbeit mit den älteren Menschen immer sehr gefallen hat, denn man kann unwahrscheinlich viel von ihnen lernen. Ich denke, das ist alles. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Herr Siegfried Lieb, männlich, geboren am 10.03.1947 in München, wurde heute nachmittag in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und Angaben zur eigenen Person und zur Biografie wurden vom Bewohner selbst gestellt. Das Gespräch wurde von Schwester Monika geführt.

Bezüglich der Erinnerungen an die Eltern und andere Verwandte ist zu sagen, dass seine Eltern sehr liebevoll waren. Er lebte in einer sehr großen Familie und sein Onkel, der ihm immer Geschichten erzählte, lebte im gleichen Haus.

Er wuchs auf dem Land, genauer gesagt in Lüdenscheid auf. Er hatte drei Geschwister, die Martina, Klaus und Simone hießen. Er spielte sehr gern mit seinen Geschwistern, vor allem mit Martina. Sie spielten verstecken und gingen gern spazieren. Im Sommer gingen sie immer am Fluss baden. Das sind seine schönsten Erinnerungen an seine Kindheit.

In seiner Jugend begann er eine Lehre als Tischler, wo er immer viel Arbeit hatte. Und mit 18 Jahren lernte er seine geliebte Frau Linda kennen und sie heirateten das Jahr darauf.

Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass er sein Zimmer bereits bezogen hat und alle weiteren Maßnahmen bzw. Untersuchungen eingeleitet wurden. Er fühlt sich wohl und ist zufrieden.

Herr Horst Maler, männlich, geboren am 11.11.1942, wurde heute mittag in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und Angaben zur eigenen Person und zur Biografie werden vom Bewohner selbst gestellt. Das Gespräch wurde von Schwester Monika geführt.

Bezüglich seiner Erinnerungen an die Eltern und/oder andere Verwandte ist zu sagen, dass seine Mutter immer sehr streng war. Der Vater war leider sehr viel unterwegs, deshalb verbrachte Herr Maler viel Zeit mit seinen Großeltern, die im gleichen Haus lebten. Unglücklicherweise war der Großvater dement und konnte sich somit nicht den Kindern widmen.

Er ist in Kleinlübars auf dem Land aufgewachsen und hatte einen Bruder mit dem er gern und viel spielte. Sie machten viele Ausflüge, vor allem mit dem Fahrrad. Leider starb sein Bruder mit 21 Jahren bei einem Autounfall am 01.08.1965. Was für die Familie ein tiefer Verlust war und Herrn Maler stark deprimierte.

Herr Peter Stein, männlich, geboren am 11.06.1944 in Frankfurt wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Während des Aufnahmegesprächs zeigte er sich nur teilweise orientiert, daher werden die Erstinformationen von seiner Tochter gegeben, die ihn zur Aufnahme begleitet hat. Das Aufnahmegespräch wurde von Schwester Helen geführt.

Im Bezug auf seine Erinnerungen an die Eltern oder andere Verwandte ist zu sagen, dass er immer viel und gern mit seinem Vater gespielt hat und auch eine gute Beziehung zu seiner Mutter hatte. Die Ferien verbrachte er vorzugsweise bei der Tante in Frankreich, wo er oft auf seinen kleinen Bruder aufpasste, der am 24.05.1950 geboren ist. Er liebte es mit den Tieren zu spielen. 

Aufgewachsen ist er allerdings in der Stadt, genauer gesagt in Frankfurt am Main. Dort besuchte er das Gymnasium und fing mit 19 Jahren ein Medizinstudium an. 

 

Frau Simone Freier, weiblich, geboren am 22.02.1944 in Landshut, wurde heute mittag in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und Angaben zur eigenen Person und zur Biografie werden von der Bewohnerin selbst gestellt. Das Gespräch wurde von Schwester Monika geführt.

Bezüglich ihrer Erinnerungen an die Eltern und/oder andere Verwandte ist zu sagen, dass sie sehr strenge Eltern hatte. Sie begründet das damit, dass sie viel lernen musste und auch mehrere Stunden täglich Klavier üben musste. Hingegen hatte sie eine nette Großmutter, die ihr oft Bonbons gab.

Aufgewachsen ist sie in Landshut auf dem Land. Sie hat zwei Geschwister, die Martin und Lise Freier heissen. Zu ihren schönsten Kindheitserinnerungen zählen unter anderem die Ferien in der Schweiz und die Nachmittage, wenn sie mit ihrer Großmutter spazieren gehen durfte. Auch hegte sie ein grosse Leidenschaft für das Malen.

In ihrer Jugend machte sie eine Ausbildung als Krankenschwester und fing mit 19 Jahren in einem Krankenhaus an zu arbeiten.

Frau Marianne Polanski, geboren am 03.12.1946 in Krakow, wurde heute morgen in unsere Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und Angaben zur eigenen Person und zur Biografie wurden von der Bewohnerin selbst gestellt. Das Gespräch wurde von Schwester Anna geführt.

Bezüglich der Erinnerungen an die Eltern und andere Verwandte ist zu sagen, dass sie keine Eltern hatte und aus diesem Grund in einem Heim aufgewachsen ist. Sie hat also ihre Kindheit im Heim in Berlin, genauer gesagt in der Stadt verbracht. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass sie einen Migrationshintergrund hat, da sie aus Polen stammt. Das machte ihr das Leben im Heim anfangs schwer, aber da sie noch ein Kind war, hat sie schnell Deutsch gelernt. Heute spricht sie fließend Deutsch.

Sie erinnert sich, dass sie als Kind immer viel helfen musste. Am liebsten spielte sie verstecken. Leider ist auch zu sagen, dass sie ihre Familie immer sehr vermisst hat.

Als Jugendliche liebte sie die Musik und besuchte viele Konzerte. Schließlich lernte sie ihren Mann auf einem Jazz Konzert kennen.

Frau Rosemarie Cousteau, geboren am 30.08.1940 in Paris, wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und Angaben zur eigenen Person und zur Biografie werden von der Bewohnerin/Patientin selbst gestellt. Das Gespräch zur Biografie wird von Schwester Sabine gehalten.

Leider hat Frau Rosemarie Cousteau keine Erinnerungen an ihren Vater, da dieser vor ihrer Geburt gestorben ist. Nach dem Tod des Vaters hat die Mutter einen deutschen Mann geheiratet, welcher sehr streng war. Das hatte auch zur Folge, dass sie nach Karlsruhe gezogen sind und sie dort aufgewachsen ist. Das bedeutet gleichzeitig, dass sie in der Stadt und nicht auf dem Land aufgewachsen ist.

Da sie nicht viele Freunde hatte und oft allein war, hat sie viel mit Puppen gespielt und viel gelesen. Mit 13 Jahren hat sie ein Internat besucht. Anschließend studierte sie Mathematik und lernte ihren Mann an der Universität kennen.

Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass sie ihr Zimmer bereits bezogen hat und alle weiteren Maßnahmen bzw. Untersuchungen eingeleitet wurden. Sie fühlt sich wohl und ist zufrieden.

Dekubitusprophylaxe

 

Ein Dekubitus (Druckgeschwür) ist sehr ______1______ für den Betroffenen. Er ist meist schmerzhaft und schränkt den Alltag und die Freizeitaktivitäten extrem______2______. Viele Betroffene ziehen sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, einige entwickeln Depressionen. Ist ein Dekubitus erst einmal entstanden, kann sich die Therapie über Wochen oder Monate ________3________.

 

Risiko einschätzen

Will man Druckgeschwüre verhindern, ________4_________ man die Risikofaktoren kennen und abschätzen, welches individuelle Risiko ein Patient hat. Dazu zählen zum Beispiel der Grad der körperlichen Aktivität des Patienten, ________5_______ Mobilität und seine Fähigkeit, auf druckbedingte Beschwerden zu reagieren. Darüber hinaus spielen auch die Feuchtigkeit der Haut, der Ernährungszustand und Scherkräfte auf der Haut eine Rolle bei der Entstehung von Dekubitus.

 

Vorbeugemaßnahmen

 

Anti-Dekubitus-Hilfsmittel

Ob Anti-Dekubitus-Matratze, Anti-Dekubitus-Kissen, Anti-Dekubitus-Sitzkissen oder Anti-Dekubitus-Gelauflage – solche Hilfsmittel dienen allesamt der Vorbeugung von Druckgeschwüren, _____6_____ sie den Druck, der auf gefährdete Hautbereiche einwirkt, verringern. Das kann auf unterschiedlichem Wege erreicht werden:

•_______7______ Weichlagerungs-Systemen (Schaumstoffmatratzen, Gelauflagen, Luftkissen etc.) werden zur Dekubitusprophylaxe das Gewicht und damit der Druck gefährdeter Körperstellen auf eine größere Auflagefläche verteilt.

•Wechseldruck-Systeme (Wechseldruck-Matratzen) sind aus unterschiedlich angeordneten Luftkissen aufgebaut, die mehrmals ______8______ abwechselnd mit Luft aufgepumpt werden.

•Micro-Stimulations-Systeme (MiS) sind eine Art elektrisch gesteuerter Dekubitusprophylaxe Matratzen, die durch kleine Bewegungen die Eigenbewegung des Patienten fördern. Das kurbelt die Durchblutung im Gewebe an, was Druckgeschwüren vorbeugt beziehungsweise die Wundheilung bestehender Geschwüre unterstützt.

 

Regelmäßig umlagern und mobilisieren

Eine Anti-Dekubitus-Matratze allein reicht _______9_____ für eine wirksame Dekubitusprophylaxe aus: Pflegende und/oder Physiotherapeuten müssen den Patienten ______10_____ regelmäßig umlagern, mobilisieren und Bewegungsübungen mit ihm durchführen.

Zur Mobilisation gehört auch die Förderung der "geistigen Mobilität" des Patienten. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die körperliche Bewegung. Lesen, Radio hören, Hobbies, Gespräche – all dies regt den Geist ______11______ und hält auch den Körper fit.

 

Hautpflege

Eine sorgfältige und korrekte Hautpflege ist ebenfalls Teil der Dekubitusprophylaxe, weil sie die Haut intakt hält. Diese ist dann weniger anfällig für Dekubitus. Zur Hautpflege gehört etwa das Waschen mit möglichst _______12______ Wasser, weil warmes Wasser die Haut stärker schädigt. Auf Waschzusätze sollte verzichtet werden; lassen sie sich wegen starker Verschmutzung (etwa mit Kot) nicht vermeiden, sind flüssige, waschaktive Substanzen zu bevorzugen. Bei sehr trockener und spröder Haut empfehlen sich Ölbäderzusätze. Hautpflegeprodukte wie Cremes und Lotionen sollten an die Haut des Patienten angepasst _______13______ (z.B. Wasser-in-Öl-Produkte für normale bis trockene Haut; Öl-in-Wasser-Produkte für fettige Haut).

 

Richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann zwar keinen Dekubitus verhindern, dafür aber die Risikofaktoren für die Entstehung von Druckgeschwüren beeinflussen, zum Beispiel einen schlechten Hautzustand. Empfohlen wird eine vollwertige, abwechslungsreiche Ernährung. Bei bereits bestehenden Druckgeschwüren ist eine ausreichende ______14______ von Vitaminen und Mineralstoffen besonders wichtig, weil sonst die Wundheilung beeinträchtigt ist.

 

Therapie von Grund- und Begleiterkrankungen

Die Behandlung von Grund- oder Begleitkrankheiten _______15______ Diabetes oder Infektionen ist ebenfalls wichtig für die Dekubitusprophylaxe.

 

  1. belastend, erhöhend, belasten
  2. an, aus, ein
  3. einziehen, umziehen, hinziehen
  4. kann, muss, soll
  5. seine, ihre, deine
  6. mitdem, indem, seitdem
  7. vorher, bei, danke
  8. stündlich, zeitlich, räumlich
  9. jedoch, nicht, allesamt
  10. trotzdem, indem, sowohl
  11. auf, an, ab
  12. kühl, kühlen, kühlem
  13. sein, sind, ist
  14. Zusatz, Abfuhr, Zufuhr
  15. wie, als, ob

________________________________________________________________________

 

*Lösungen*

  1. belastend
  2. ein (ein·schränken)
  3. hinziehen
  4. muss
  5. seine
  6. indem
  7. bei
  8. stündlich
  9. nicht
  10. trotzdem
  11. an (an·regen)
  12. kühlem (Dativ)
  13. sein (Infinitv)
  14. Zufuhr
  15. wie
Freitag, 17 März 2017 06:18

Sprechen 5 - Telc Deutsch B1·B2 Pflege -

Teil 1 - Über Erfahrung und Meinungen sprechen

Teil 1A

Was sehen Sie auf dem Bild?

Welche Situation zeigt es?

 

 

TeilB

Das Thema ist “Visite”. Erzählen Sie bitte welche Erfahrungen Sie damit haben. 

Quelle:https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinSozialesFamilieBildung/084/t6-oecd-gesundheitsdaten-2009.html

 

Lösungsvorschlag

Guten Tag. Ich begrüsse Sie ganz herzlich. Mein Name ist .... Heute möchte ich über das Thema “Visite” sprechen. Ich werde zuerst das Bild beschreiben und dann auf meine persönlichen Erfahrungen und meine Meinung eingehen.

Auf dem Bild sieht man fünf Personen, von denen eine die Patientin ist, die entspannt und bequem im moderen Patientenbett liegt. Das Patientenzimmer ist hell und modern eingerichtet. Rechts neben ihr stehen vier Krankenschwestern. Ich denke die zwei, die bei ihr in der Nähe stehen, könnten von der Spätschicht sein. Die nächste Krankenschwester ist wahrscheinlich vom Frühdienst und die vierte die Oberschwester. Des weiteren befindet sich in dem Raum am Fussende des Bettes der Arzt, welcher gerade die Krankenakte studiert.

 

Bei meiner Arbeit als Krankenschwester habe viel Erfahrungen mit Visiten sammeln können. Normalerweise finden sie früh am Morgen statt, für gewöhnlich gegen acht Uhr und dauern zw. 30 Minuten und einer Stunde. Sie finden bei Schichtübergabe statt, oder bevor die Pflegemassnahmen beginnen. Bevor der Arzt mit der Visite beginnt, müssen wir für gewöhnlich die Vitalzeichen messen, also Blutdruck und Blutzucker, …. oder …. 

Als erstes, wenn wir in ein Zimmer gehen, begrüßen wir den Patienten und fragen nach seinem Befinden. Dann beginnt der Arzt damit, die Krankenakte zu studieren, die darin enthalten Vitalzeichenkurve, die Patientenkurve, Ergebisse und Befunde, …

 

Die Visite ist so wichtig, weil wir dem Patienten die Pflegemassnahmen gut erklären können und der Arzt bei den Erklärungen helfen kann. Wenn nötig werden die Pflegemassnahmen an den Heilungsprozess angepasst, EKG’s oder andere Analysen angeordnet und natürlich Patientenfragen beantwortet. Zweifel werden ausgeräumt und Meinungen ausgetauscht.

 

Das ist alles. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

Die Familie des Bewohners Jürgen Bummel, männlich, geboren am 12.01.1933 in Germersheim, hat folgende Informationen bezüglich dessen Biografie zur Verfügung gestellt.

 

Bezüglich der Erinnerungen an die Eltern und Verwandten ist zu erwähnen, dass die Eltern immer sehr viel gearbeitet haben. Es gab daher keine feste emotionale Bindung zu Ihnen, was einfach dem Zeitmangel geschuldet war. Aus diesem Grund verbrachter er auch seine Freizeit oft bei den Großeltern. Es wurde uns mitgeteilt, das der Großvater sehr lustig war, daher die innige Beziehung zu ihm. Herr Bummel wuchs somit in Sonderheim auf dem Land auf, was er immer sehr genoss und spielte immer sehr gern im Wald. 

 

Leider ist seine Schwester im Alter von vier Jahren, am 08.06.1935, verstorben, was bei der Mutter eine Depression auslöste und auch ihn stark beeinflusste. Schon mit 16 Jahren fing er an auf dem Land zu arbeiten und zog mit 18 Jahren nach Berlin, wo er seine Frau kennengelernte.

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